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  PDP 11 (1974)
 
Hier meine PDP 11/10 aus dem Jahr 1974 mit Ringkernferritspeicher und Konsole zur direkten Ein/Ausgabe von Speicherinhalten.




Vor Inbetriebnahmen prüfe ich die Ausgangsspannungen des Netzteils.



Die einzelnen Spannungen werden von seperat gekapselten Modulen erzeugt.



In meiner PDP-11 sind vier Module im Netzteil verbaut.



Die Pinbelegung ist (zum Glück) auf dem Gehäuse aufgedruckt.
So konnte ich die Ausgangspannung aller Module messen und Abweichungen an den Reglern korrigieren.



Die 1. Platine der CPU, die aus insgesamt 2 solcher Platinen besteht.
Der weiße Baustein oben ist ein UART für die serielle Schnittstelle.
Genaue Bezeichnung (CPU  der PDP11/05 und PDP11/10 sind gleich):

M7260       KD11-B        11/05 data paths module

Auf dieser Platine sind folgende Baugruppen untergebracht (auf eine Übersetzung verzichte ich, um die Bezeichnung klar und eindeutig zu halten):



Die 2. Platine der CPU. Genaue Bezeichnung:

M7261       KD11-B        11/05 control logic module

Auf dieser Platine sind folgende Baugruppen untergebracht:

 

 



Stack-Modul mit 16 k Ringkernferritspeicher. Die Kerne sind unter der Abdeckung. Die unbeschädigten DEC Siegel wollte ich nicht aufbrechen. Der Speicher besteht aus ingesamt 3 Karten:  Control, Driver und Stack (für 1 Modul).



Treiberplatine (Driver) für den Speicher.



16 k Speichererweiterung, ebenfalls in Ringkernferrit-Technik.


Die Garantiesiegel von Plessy. Im Gegensatz zu den Original-Modulen von DEC kommt dieser Speicher ohne Extraplatinen für Treiber und Steuerung aus.


Die Konsole. Die ersten 16 Schalter legen die Adresse fest, deren Inhalt dann mit dem Schalter "Exam" (Examine) auf den Leuchtdioden angezeigt wird. Mit "Dep" (Deposit, Schalter ganz rechts) kann man den Wert verändern. Auf diese Weise ist es möglich, einfache Programme einzugeben und mittels "Run" (zweiter Schalter von rechts) zu starten.
 
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